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Die großen
Elfer-Jahrgänge
Weine aus den Jahren 1811 und 1911 galten unter Kennern als Jahrhundertweine. Noch kann man die Weine aus dem Jahr 2011 nicht beurteilen, aber es
scheint, als ob die Trauben zumindest die Anlagen für einen guten Jahrgang hätten.
Für Weinkenner und solche, die es werden wollen, gibt es
jetzt ein besonderes Angebot: Rudolf Meyer, seines Zeichens
Weinexperte und eine Cochemer Kapazität, gibt
Interessierten ab sofort Einblicke in sein beachtliches
Wissen rund um den edlen Traubensaft.
In einem dreitägigen Seminar bekommen die Teilnehmer
einen tiefen Einblick in die Materie Wein. In einer Wanderung
entlang der Weinberge lernen Sie die einzigartige
und wunderschöne Mosellandschaft kennen. Hier können
Sie die verschiedenen Erziehungsarten der Weinreben
und Arbeitsschritte des Winzers unmittelbar erleben.
Bei einem Ausflug zur ältesten Stadt Deutschlands besichtigen
Sie die Kellergewölbe der Bischöflichen Weingüter
und verkosten in dieser einmaligen Atmosphäre den kostbaren
Rebensaft.
Gekrönt wird das Seminar am letzten Tag mit einer Blindverkostung.
Stellen Sie Ihre neu erworbenen Fähigkeiten
unter Beweis und gewinnen Sie als bester Teilnehmer eine
5-jährige Patenschaft einer Rieslingrebe.
Nach einem kalten Winter war das Frühjahr 2011 sehr trocken
und zunächst recht warm. Deshalb trieben viele Reben
früh aus und wurden allerdings von den zurückkehrenden
Frostnächten Anfang Mai kalt erwischt. Danach waren die Bedingungen
für einen Großteil der Weinreben so erfreulich, dass
sie sich auch in einem recht feuchten Sommer gut entwickeln
konnten. Lediglich die punktuellen Unwetter im August machten
dem ein oder anderen Winzer einen Strich durch die Rechnung.
Dafür konnte die Weinlese 2011 aber so früh beginnen wie
lange nicht mehr – und die Ernte profitierte zugleich vom goldenen
Herbst im Oktober und November.
Zufrieden mit den Erntemengen
In Rheinland-Pfalz ist es im sogenannten Rebsortenmodell geregelt,
wie viel Wein pro Rebe und Hektar geerntet werden „darf “.
In den letzten Jahren wurde diese Menge aber nie erreicht – bis
2011. Da freut es ganz besonders, dass der Most mit Werten von
85 bis 90 Grad Öchsle einen hohen Anteil an gelösten Stoffen
enthält (v. a. Zucker). Trockenbeerenauslesen kommen sogar auf
Werte von 250 bis 300 Grad. Dieser Wert ist zwar noch kein Garant
für einen Spitzenwein, aber schon eine sehr gute Basis.
Nach den ersten Proben kann schon jetzt gesagt werden, dass
die Weißweine über ein harmonisches Säurespiel verfügen und
erfrischend fruchtige Noten aufweisen. Auch die Struktur der
Rotweine schmeckt verheißungsvoll.
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